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Alte Herren Fußball - Ausfahrt 2003

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Ausfahrt Alte Herren 2003 ( 5.9. - 7.9.2003 )

Das erste Wochenende im September ist seit einigen Jahren reserviert für die Ausfahrt der Alten Herren. So ging es am Freitagmittag pünktlich um 13.00 Uhr ab mit dem Bus und knapp 30 Kameraden in Richtung Köln am Rhein. Zuvor wurden ausreichend gekühlte Getränke gebunkert und Andreas Hermann schob massenweise Kuchen, Brötchen und Brot verschiedener Sorten in den Bus. Die Danksagung dafür erfolgte postwendend. Somit war mit der gekauften und gespendeten Wurst, Mett und Eiern die notwendige Grundlage für ein mühevolles, anstrengendes Wochenende gesichert.

In Köln angekommen bezogen wir rechtsrheinisch Quartier im Stadtteil Mülheim (früher selbständige Stadt) im Express by Holiday Inn. Abends Stadtbummel in der Kölner Altstadt, Haxenesen im Alt Köln und viel Kölsch. Einige Kameraden flogen aus zur Mallorca-Party auf dem Rhein. Sie brauchten eben einfach ihren Eimer mit Trinkhalm. Mal sehen, wann die Ansichtskarten eintrudeln.
 

Samstag morgen dann eine Rheintour mit der MS Drachenfels und einigen Sünner-Kölsch. Herrlich blauer Himmel, relaxen an Deck – prima Idee – lieber Hartmut! Vom Schiffsanleger dann Fahrt nach Königswinter. Zumindest Blick auf den Drachenfels. Mittagspause in Rhöndorf ( Adenauers Wohnsitz ) im Gasthaus Zum Zäpfchen. Die Pause entwickelte sich im Innern dann fast zu einer Karnevalssitzung. Der Wirt als Vorsitzender des örtlichen Karnevalsvereins sorgte mit seinen Fähigkeiten und dem aufgefahrenen Weingeist für zunehmende Fröhlichkeit. Doch Schock - schwere Not - zurück in die Wirklichkeit! Es mußte noch Fußball gespielt werden! Elf unerschrockene Spieler liefen im Waldstadion des SC Dünnwald von 1929 e.V. auf. Unsere Mannen schlugen sich wacker. Halbzeitstand 1 : 0. Kurz nach der Halbzeit vergab Andreas (W.) eine todsichere Torchance. Das war dann auch der Beginn des Desasters. Im 5-Minuten-Takt schlugen die Tore des Gegners ein und endeten zum 7 : 1. Es wurde einem der Beteiligten wirklich schlecht bei diesem Spiel. Und es gab auch Zuschauer, die sind einfach eingeschlafen.
 

Anschließend dann auch noch im Fern-sehen das Spiel unserer National-mannschaft gegen Island. Der Tag hatte so schön begonnen.

Am Sonntag: Auf-stehen in aller Frühe zur Stadtführung. Treffen am Kölner Dom (im Drei-königenschrein), Kölsch-Probe im Früh, weiterer Kölsch-Genuß in Peters Brauhaus, vorbei an Tünnes und Scheel und Millowitsch zur Malzmühle. Der Köbes schleppte im Eilschritt die Kölsch-Träger heran. Unsere Stadtführerin versorgte uns mit vielen Informationen der Brautraditionen, des Karnevals, der Kölner Lebensart, des Klüngels und weiteres, was ich natürlich nicht behalten habe. Sie war eine echte Kölner Frohnatur und trank selbstverständlich jede Runde mit. Wir wissen jetzt auch, dass Düsseldorfer Alt nur als Möbelpolitur zu gebrauchen ist.

Weitere Informationen: Das Bierbrauen kann in Köln auf eine über 1000-Jahre alte Tradition zurückblicken. Anfangs wurde in den Klöstern gebraut. Die Stadt Köln zählt auch heute noch zu der größten Braumetropole Deutschlands. Es bestehen zur Zeit 22 Brauereien. Eine Spezialität ist das obergärige Kölsch, ein Bier, das hell in der Farbe, hefearomatisch, leicht herb, schaumhaltbar und hoch vergoren ist.

Gebraut wird es entsprechend dem deutschen Reinheitsgebot aus dem Jahre 1516 aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser. Nach der Konvention und EUBestimmung darf Kölsch nur in Köln und im direkten Umland gebraut werden.

Bald ging es über die Autobahn wieder in die Heimat. Im Sporthaus tranken wir dann wieder "richtiges Bier" bei einem Imbiss. Zusammengefaßt möchte ich sagen: Eine prima Rheintour: Hier mal rein, da mal rein.....

Bis nächstes Jahr, hoffentlich bei bester Gesundheit.
(Jo)
 

PS: Etwas möchte ich jedoch keinesfalls unterschlagen: Während der Busfahrt über alle drei Tage begleitete uns der Hit von Andrea Berg: 1000 mal belogen. Dieses Lied wurde ebenso viel mal per Cassette von Burghard im Bus abgespielt. Ohne etwas auszuplaudern - ich meine, bei manchem der Mitfahrer feuchte Augen bei dem Lied beobachtet zu haben. Denkbar wäre das bei der Passage zu Anfang: "Du brauchst das Gefühl, frei zu sein.......".

Damit alle jederzeit den Schlager Tag oder Nacht zu Hause singen können, habe ich Euch den gesamten Text abgedruckt:


Du hast mich tausendmal belogen
Musik: Eugen Römer, Text: IRMA HOLDER / ANDREA BERG

Du brauchst das Gefühl frei zu sein
niemand, sagst du, fängt dich ein
doch es war total Liebe pur
manchmal frag ich mich
warum du

Refrain
Du hast mich tausendmal belogen
du hast mich tausendmal verletzt
Ich bin mit dir so hoch geflogen
doch der Himmel war besetzt
Du warst der Wind in meinen Flügeln    
hab so oft mit dir gelacht
Ich würd´ es wieder tun mit dir
heute Nacht

Suche deine Hand
such nach dir
manchmal in der Nacht fehlst du mir
wer nimmt mich wie du in den Arm
wem erzähl ich dann meinen Traum
wo bist du
wenn ich von dir träum
wo bist du
wenn ich heimlich wein´
zurück

Refrain
............

 

 

Aktualisiert am Montag, 23.06.2014 um 19:44 Uhr